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| Hüttenwochenende in Sachsen vom 11.12.2009 bis 13.12.2009 |
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| BÄRK und Geckos retten Nutzhummeln vor blutrünstigen Schmetterlingen |
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Hallo,
ich bin eine Nutzhummel.
Ich bin die letzte Überlebende unserer Art.
Denn die blutrünstigen Schmetterlinge haben uns so gut wie ausgerottet.
Lediglich vier Eier existieren noch. Ein mutiger Fährmann nahm sie an sich um sie vor den blutrünstigen Schmetterlingen zu verbergen. Doch sie waren ihm dich auf den Fersen. So war es nur eine frage der Zeit, bis sie ihn ausfindig machen würden.
Unser Ende war nahe.
Doch dann - am 11. Dezember Anno 2009 kam eine Jugendgruppe in meine Heimat - dem Gebiet rund um den Lilienstein in der Sächsischen Schweiz.
Ich erzählte ihnen von uns und sie erklärten sich sofort bereit meine Art zu retten.
Noch in der Nacht platzierte ich einige Hinweise die ihnen helfen sollten.
Nun - fragt ihr euch bestimmt wieso ich die Eier nicht einfach selber gerettet habe. Nun ja, das ist einfach: Nutzhummeleier sind ca. 20-mal so groß - und auch so schwer - wie eine Nutzhummel. Habt ihr schon mal versucht so ein Riesenei zu tragen, geschweige denn damit zu fliegen?
Früh am nächsten Morgen, die Sonne ging gerade am Horizont auf, machten sich vier kleine Grüppchen auf den Weg, die Eier zu retten. Von dem Fährmann erhielten sie die Eier, um sie zu beschützen. Kurz danach fanden auch die blutrünstigen Schmetterlinge den Fährmann - man hat nie wieder etwas von ihm gehört.
 
Die Gruppen folgten meinen Hinweisen. Ich hatte sie verschlüsselt, um es den blutrünstigen Schmetterlingen so schwer wie möglich zu machen. Ich war besorgt meine Retter könnten es ebenfalls nicht entschlüsseln. Doch - damit hätte ich nicht gerechnet - das Entschlüsseln stellte für sie kein großes Problem dar.
Ihr Weg führte sie an die Südwand der Liliensteinnadeln, die sie mit gefrorenen Fingern bezwangen. Doch dann schien sich das Blatt zu wenden. Denn sie betraten - das Gebiet der blutrünstigen Schmetterlinge (sie hatten wohl das Schild übersehen).

Nach langem Irrweg erreichten sie den Gipfel des Liliensteins. Hier hatte ich an der Liliensteinaussicht den nächsten Hinweis versteckt. Doch unglücklicherweise blockierte ein Gasleck den Weg. Nun war guter Rat teuer. Doch wieder einmal hatte ich die Gruppe unterschätzt. Denn sie bauten eine Seilbahn und hangelten sich zur Aussicht rüber.
Doch als sie zurück waren erkannten sie, dass die blutrünstigen Schmetterlinge ihnen gefolgt waren. Ihr einziger Ausweg war eine halsbrecherische Abseilaktion. Das letzte Hindernis was sich ihnen in den weg stellte war ein übler Sumpf, den sie aber durch geschicktes Bouldern und Slacklining überwanden.
Nun hatten sie die blutrünstigen Schmetterlinge abgehangen und kehrten in Ihre Hütte zurück, wo sie mir die Eier überreichen wollten.

Doch oh weh - nach all den Strapazen mussten sie erkennen, dass einer von Ihnen ein Verräter war und die blutrünstigen Schmetterlinge informiert hatte.
Diese griffen nun mit aller Härte an und eroberten die Eier.
Sie schleuderten sie aus großer Höhe auf den Boden. Zwar hatten die Retter die Eier, in weiser Voraussicht, versucht sicher zu verpacken, doch zerbrach ein Ei nach dem anderen.
Es war ein Bild des Grauens.
Doch am nächsten Morgen - ich konnte mein Glück kaum fassen - stellte ich fest, dass ein Ei unversehrt war. Es hatte in seiner Schutzhülle überlebt, das muss den blutrünstigen Schmetterlingen entgangen sein.
Wir sind gerettet.
Die Gruppe wollte sich noch etwas entspannen. Also bestieg sie den Pfaffenstein über die allseits bekannte Stiege, so dass ich ihren Namen hier nicht zu erwähnen brauche.
Anschließend fuhren sie zurück nach Berlin. Da muss wohl ihre Heimat sein.
Es waren dabei:
von den BÄRK: Jasper, Amanda, Fridtjof, David, Linus, Philipp, Jakob, Jacob, Nelly, Olli, Swantje, 2xElena, Simon, Jana, Max.
von den Geckos: Louisa, Bea, Oskar, Luca, Viktor
Besonderen Dank an die Organisatoren und Leiter der Schnitzeljagd: Jacob, Jürgen, Max |
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| Bericht von: |
Oliver |
| Bilder von: |
Nelly, Jürgen, Oliver |
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